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Suchbegriff: Branchentrends und Analysen

Indiens größtes staatliches Raffinerieunternehmen, die Indian Oil Corporation, hat russisches Rohöl von nicht sanktionierten Unternehmen gekauft, um die aufgrund der US-Sanktionen gegen Rosneft und Lukoil verlorenen Lieferungen zu ersetzen. Das Unternehmen erwarb 3,5 Millionen Barrel ESPO-Rohöl zu Preisen in Dubai und suchte gleichzeitig nach alternativen Lieferquellen in Amerika. Die indischen Raffinerien sehen sich mit höheren Importkosten konfrontiert, da sie nicht mehr auf verbilligtes russisches Öl zurückgreifen können.
Rund 1000 Bauarbeiter haben in Bern für einen neuen Landes-Gesamtarbeitsvertrag und gegen längere Arbeitszeiten protestiert. Die Demonstrationen betrafen Großbaustellen, darunter die Renovierung des Berner Hauptbahnhofs. Die Gewerkschaften Unia und Syna organisierten die Proteste und warnten vor möglichen Streiks in der Branche im Jahr 2026, falls bis Ende Jahr keine Einigung erzielt wird. Im Baugewerbe herrscht ein gravierender Fachkräftemangel, während die Arbeitgeber eine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen vorschlagen, darunter längere Arbeitszeiten und geringere Löhne. In der ganzen Schweiz sind landesweite Proteste geplant, da die Verhandlungen nach fünf Runden immer noch festgefahren sind.
Die kolumbianische Erdölindustrie befindet sich in einer existenziellen Krise, da die nachgewiesenen Reserven seit 2013 um mehr als 400 Millionen Barrel zurückgegangen sind, so dass die Produktion bei den derzeitigen Raten für weniger als acht Jahre ausreicht. Die von Präsident Petro verhängten Verbote von Fracking und neuen Explorationen in Verbindung mit einer hohen Besteuerung haben ausländische Investitionen vertrieben und die Produktion geschwächt. Ohne neue Entdeckungen oder einen grundlegenden Politikwechsel läuft Kolumbien Gefahr, seine wichtigste Einnahmequelle für Exporte zu verlieren und seine Wirtschaft innerhalb eines Jahrzehnts zu destabilisieren, wobei ausländische Investitionen in den Energiesektor deutlich zurückgehen werden.
Die Zahl der US-Ölbohranlagen ging in dieser Woche auf 546 zurück, wobei die Zahl der Ölbohranlagen im Vergleich zum Vorjahr um 65 auf 414 sank, während die Zahl der Erdgasbohranlagen zunahm. Trotz des Rückgangs der aktiven Bohranlagen erreichte die Rohölproduktion in den USA mit 13,644 Millionen Barrel pro Tag ein neues Rekordhoch. Das Permian-Becken verzeichnete einen leichten Anstieg der Zahl der Bohranlagen, blieb aber unter dem früheren Niveau, während das Eagle-Ford-Becken stabil blieb. Die WTI-Rohölpreise gingen leicht zurück und lagen bei 60,54 $ pro Barrel.
Das Treffen zwischen Trump und China hatte keine Auswirkungen auf die Ölmärkte. Die Aufmerksamkeit richtete sich auf das bevorstehende OPEC+-Treffen, das voraussichtlich zu einer bescheidenen Produktionssteigerung führen wird. Saudi-Arabien wird wahrscheinlich die Ölpreise für Asien senken, während die USA und China die gegenseitigen Hafengebühren aussetzen. Zu den bedeutenden Entwicklungen gehören die Fortsetzung der russischen Ölimporte durch Indien, die Übernahme der internationalen Aktiva von Lukoil durch Gunvor sowie verschiedene Energieprojekte, die mit Budgetstreitigkeiten und Expansionsplänen auf den globalen Märkten konfrontiert sind.
Der Schweizer Aktienmarkt schloss am Freitag mit einer gemischten Performance der wichtigsten Aktien niedriger. Amazon übertraf die Erwartungen aufgrund des starken AWS-Wachstums, während mehrere Schweizer Unternehmen positive Quartalsergebnisse meldeten. Der Goldpreis erholte sich über 4.000 $, und die Inflation in der Eurozone ging zurück. Der Artikel behandelt verschiedene Wirtschaftsindikatoren, darunter Unternehmensgründungen, Einzelhandelsumsätze, Mietpreise und Zentralbankprognosen für mehrere europäische Länder.
Umfassender Marktbericht über die Entwicklung der ExxonMobil-Aktie, die derzeit bei 113,71 $ gehandelt wird, mit einem leichten Rückgang gegenüber dem letzten Schlusskurs. Das Unternehmen genießt mit 33 Kaufempfehlungen von 47 Analysten und einem durchschnittlichen Kursziel von $133,06 weiterhin starke Unterstützung durch die Analysten. Zu den detaillierten Finanzkennzahlen gehören eine Marktkapitalisierung von 392,41 Mrd. $, eine Dividendenrendite von 3,57 % und positive Gewinnaussichten. Der historische Kontext umfasst die Entwicklung des Unternehmens von Standard Oil und seine Widerstandsfähigkeit gegenüber Ölpreisschwankungen.
Avolta erlebte im 3. Quartal 2025 eine Wachstumsschwäche mit einem organischen Wachstum von nur 4,8 %, aber das Unternehmen zeigt vielversprechende Anzeichen einer Erholung mit verbesserter Rentabilität (EBITDA-Marge von 10,2 %), starkem Cashflow und einer Rückkehr zum Wachstum in Nordamerika im Oktober nach einer Stagnationsphase.
Die Aktie von Linde plc verzeichnete am 31. Oktober 2025 einen leichten Rückgang von 1,23% und notierte bei $425,04, nachdem sie am Vortag bei $430,35 geschlossen hatte. Das Unternehmen meldete für das dritte Quartal 2025 einen Gewinn von 4,21 $ (Non-GAAP EPS), der die Schätzungen übertraf, obwohl der Umsatz mit 8,6 Mrd. $ leicht hinter den Erwartungen zurückblieb. Linde hat eine starke Marktposition mit einer Marktkapitalisierung von 161,79 Mrd. $ und eine positive Analystenstimmung mit 12 Kaufbewertungen und 9 neutralen Bewertungen von 21 Analysten, die die Aktie beobachten. Das globale Industriegaseunternehmen ist in mehreren geografischen Segmenten tätig und verfügt über umfangreiche Produktionsanlagen weltweit.
Vontobels ehemaliges Flaggschiff, das institutionelle Geschäft, kämpft weiterhin mit Abflüssen in Höhe von CHF 200 Millionen im dritten Quartal 2025 und enttäuschte damit die Analysten, während das Segment der vermögenden Privatkunden ein positives Wachstum von CHF 1,4 Milliarden verzeichnete, was auf eine gemischte Performance der Schweizer Privatbank hinweist.

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